18.8.26

Island Eclipse 26 - 12 - Südküste - Warme und kalte Wasser - zahm und wild

Kirche Thorlakshöfn

Die letzten 2 Wochen bin ich im Süden Islands unterwegs. Ich muss mich nun umgewöhnen, denn hier hat es viele Touristen. Ich hoff ich werds überleben. In Thorlakshöfn starte ich bei den wilden Wellen an der Klippe, dann besuche ich das Thermalgebiet Hveragerdi  und mache mich den Wasserfällen entlang auf zum südlichsten Punkt Islands und dann weiter nach Höfn.


Dienstag 18. -19. August 26 - Thermalquellen und Wasserfälle

In Thorlakshöfn sehe ich den wilden Wellen zu, die an der Küste schäumen.

wilde Wellen an der Klippe

Hafnarnesviti

In Hveragerdi dampfts aus allen Spalten, denn hier ist das wohl bekannteste Thermalgebiet von Island. Hier sind auch viele Treibhäuser mit Gemüse und Blumen. Oberhalb des Wasserfalls sind unzählige heisse Quellen. Da ist Heizen kein Problem und viel Wärme bleibt noch übrig.

Wasserfall in Hveragerdi

 
Achtung heisse Quelle

 

überall dampft es

Hier im Süden ist das grösste Landwirtschaftsgebiet Islands. Auf über 100km Länge ziehen sich die Wiesen entlang der Küste dahin. Vor allen Kühe werden hier gehalten, aber auch Gemüse in Treibhäusern wird produziert. Da Ende August über einen EU Beitritt abgestimmt wird, sieht man viele Siloballen mit Wahlslogans. Die Bauern fürchten um ihre Exitstenz.

Urridafoss

Werbung gegen EU Beitritt

Kuhstall

Der Eyjaflallajökull, der mit seiner Eruption 2010 den ganzen Tourismus Boom ausgelöst hat, versteckt sich noch ein bisschen. Auch die Sicht hinüber auf die Westmännerinseln ist eingeschränkt.

Blick auf Eyjafjallajökull ...

 
... und Vestmanjahr


Seljalandsfoss

Sonne in den Wolken mit Vögeln

Islandpferde auf der Weide
Ausstellung zum Vulkanausbruch

so sah der erste Ausbruch aus ...
... und so sah der Bauernhof Wochen später aus

Cafe im ehemaligen Ausstellungsraum

An imposanten Felsen vorbei komme ich nun zu majestätischen Skogafoss. Skogafoss heisst eigentlich Waldfall. Es gibt hier auch ein kleines Naturschutzgebiet mit einem Wald. Früher stande hier überall Tafeln, dass man den Weg nicht verlassen darf. Jetzt wurde mitten in diesem Wald alles plattgemacht und ein Campingplatz gebaut. Die Isländer sehen sich gerne aus Naturschützer, aber beim genaueren Hinsehen ist auch n icht alles grün. So wird der Strom beim neuen Camping mit Dieselgenerator erzeugt und das Heisswasser mkit Gas erhitzt.

Skogafoss in Sicht

 
Ein majestätischer Wasserfall

Campingplatz im Wald

Strom vom Generator - Warmwasser mit Gas

Vor Vik will in nochmals kurz zum Leuchtturm in Dirholey. Da kostet der Parkplatz aber 3x mehr als der Eintritt ins Schwimmbad in Vik. Da ist der Entscheid schnell gefällt. Im Schwimmbad stehen die Leute Schlange, aber nach 30 Min komme ich doch noch rein.

Loftsalahellir Höhle im Hügel vor Dyrholaey

 
Kirche von Vik i Myrdal

Blick auf den südlichsten Punkt Islands

Weil inzwischen auch der Parkplatz bei der Kirche kostenpflichtig ist, mache ich nur schnell ein Foto und fahre weiter.

 


 



 

13.8.26

Island Eclipse 26 - 11 - Am Isafjardardjup entlang zurück zur Ringstrasse

  

Die Sonnenfinsternis ist Geschichte. Nun gilt es zurück in den Süden zu fahren. Dem Isafjardardjup entlang geht es nach Holmavik und dann Südwärts zur Ringstrasse. Der grosse Isafjardardjup trennt den südlichen Teil der Westfjorde von Hornstrandir, das zu weiten Teilen nur mit dem Schiff erreicht werden kann. Dort oben findet man die wilde Natur und kann an geführten Wanderungen teilnehmen.


Donnerstag 13. August 26 - Dem Isafjardardjup entlang - Fjorde ohne Ende

Heute verlasse ich Isafjördur. Am Isafjardardardjup entlang führt die Schtasse um viele Nebenfjorde bis ans Ende des Fjords. Die Fjorde sind:

- Skutulsfjördur bei Isafjördur
- Alftafjördur bei Sudavik
- Seydisfjördur
- Hestfjördur
- Skötufjördur
- Mjoifjördur
- Vatnsfjördur bei Reykjanes (Saltverk und alte Schule)
- Isafjördur

Vom Ende des Fjords sind es 40km Luftlinie oder 178km der Strasse entlang.
 

Strasse macht viele Umwege


Ich mache mich also auf den langen Weg den Fjorden entlang. Beim Ausichtspunkt Tröd kann ich zurückblicken nach Sudavik und die Berge im Nebel. Auch hat man hier einen guten Überblick auf den Isafjördurdjup.

Blick zurück auf Isafjördur
 

Sudavikurkirkja
Neubauten in Sudavik

hier entsteht eine grosse Halle am Meer

Etliche Kurven weiter kann man Robben beobachten. Mich zieht es aber noch ein wenig weiter, denn im alten Gehöft Litli Baer gibt es feine Waffeln mit Rhabarberkonfitüre. Das Rhabarberfeld dient aber nur als Fotosujet, denn alles ist ausgewachsen.

 

Litli Baer

Rhabarberfeld
Waffel mit Rhabarber und Blaubeeren und Rahm

Gaststube

Einen Fjord weiter ist der wohl grösste Autofriedhof der Westfjorde zu besichtigen, aber nur aus der Ferne.

Osvörkirkja ...
 
... mit Friedhof
In den hinteren Fjorden gibt es einige heisse Quellen. Ich besichtige einige davon und nehme auch ein heisses Bad (40°).

Hörgshlidarlaug
 
Keldulaug

Fischerhütte bei Vatnsfjördur
alter Pool bei Reykjanes

Gjörvidalslaug

Schliesslich erreiche ich das Ende des Isafjardardjup und schaue bei der Nauteyrarkirkja nochmals zurück auf den Fjord. Über die Steingrimmsfjardarheidi geht's in die Gegend von Drangsnes, wo ich mir ein Quartier suche.

Blick zurück auf den Isafjardardjup

Nauteyrarkirkja

Steingrimmsfjardarheidi


Freitag 14. August 26 - Pools und Hexen

Heute umrunde ich die Halbinsel bei Drangsnes. Da hat es schöne Klippen und interessante Hotpots. Im Ort Drangsnes sind die direkt in die Ufermauer integriert und ein Stück weiter gibt's einen kleinen Hotpot im Meer draussen, der natürlich mit warmem Wasser gefüllt ist, das dort aus dem Boden ströhmt.

am Strand bei Drangsnes

 
Schwemmholz aus Sibirien

Strasse durch die Klippen

Blick hinüber auf die Insel Grimsey
Hotpots in der Ufermauer

kleiner Hotpot im Meer

In Holmavik ist das Hexenmuseum beheimatet. Ich gehe aber erst mal hoch zur Kirche und schaue auf den Hafen hinab. In einem kleinen Bistro geniesse ich einen Rhabarberkuchen und aktoalisiere meinen Blog. Das Hexenmuseum habe ich schon gesehen und der Zaubertrank den ich dort gekauft habe hat nicht gewirkt, aber der Tee war gut.

Kirche von Holmavik mit farbiger Treppe

Blick über den Hafen

Rhabarberkuchen mit Kaffee

Am Abend fahre ich ein wenig aus der Stadt hinaus ans Meer.

Abendstimmung am Meer

 


Samatag 15. August 26 - Am Innstrandavegur - Treibholz und Buchten

Am Morgen sehe ich den Schafen zu, die ans Meer gekommen sind um Tang zu fressen. Heute gibt's einen wunderbaren Sonnenaufgang am Meer.

Die Schafe fressen Tang am Meer ...

 
... bestaunen die Touristen ...

... und den Sonnenaufgang

die Vögel ziehen wohl bald weiter

Beim Frühstück lacht mich die Sonne auf dem Teller an. Ei Ei Ei ein Ei am Morgen. Das viele Treibholz am Strand war vor allem früher ein willkommener Baustoff im Waldlosen Island.

die Sonne auf dem Teller

 
viel Treibholz

Auf den Pässen hat es oft eine Wettrestation und eine Strassenkamera, die man im Internet ansehen kann. Das ist doch eine gute Gelegenheit für ein Selfie.

Verkehrskamera ...

 
... gut für ein Selfie

Weiter geht meine Reise um die Fjorde bis nach Stadur am Hrutafjördur. Am Wegrand liegen vereinzelte Bauernhöfe, einige Kirchen und ein kleiner gestrandeter Wal.

Ospakseyrarkirkja

 
Pause am Bitrufjördur

Prestbakki Kirkja

Briefkasten bei Bauernhof
kleiner See im Laxardalur

bei Stadur am Hrutafjördur


Samstag - 16.-18. August 26 - Zu Besuch im Süden

Zügig geht's nun in den Süden in die Gegend von Selfoss, wo ich zwei Besuche mache. Bis Borgarnes fahre ich zwar noch auf der Ringstrasse, dann zweige ich aber links ab und fahre durch die Berge zum Walfjord.

alte Telefonzentrale in Stadur

auf der Passhöhe Holtaförduheidi

Zuerst geht es an der alten Telefonzentrale vorbei Richtung Holtaförduheidi. Die Erste Telefonleitung kam wie die Fähre ganz im Osten in Seydisfjördur nach Island. Dann gieng die Leitung quer durchs Land auf Holtmasten bis an den Hrutafjördur, wo dann in der Telfonzentrale die Verbindungen zu den Telefonapparaten im Norden von Hand gestöpselt wurden. Dazu brauchte es viele Telefonistinnnen, die dieses grosse Gebäude besiedelten.

Grabrok Krater

die alte Brücke der Ringstrasse

Mein nächster Halt ist beim Grabrok Krater, der bei Bifröst direkt an der Ringstrasse liegt. Entspechend viele Touristen hat es hier, die diesen schon lange erloschenen Vulkan besteigen wollen. Kurz vor Borgarnes sehe ich mir noch die alte Brücke über die Hvita an. Hier bin ich wieder fast allein. Über dies schmale Brücke rollte früher der ganze Verkehr in den Norden, denn an der Südküste gab es noch keine Strassen. In Borgarnes kann ich dann wieder Einkaufen und narürlich Kaffeetrinken.

Landungssteg bei der Walfangstation im Hvalfjördur

 
Jagen verboten

Hier habe ich einen ruhigen Platz hoch über dem Meer und kann den Sonnenuntergang geniessen.

Sonnenuntergang am Walfjord

In den nächsten Tag besuche ich Gudrun und Margrit, die fast gleichzeitig zu Hause sind. Ich muss also schauen wie ich die Termine aneinander vorbeijongliere. Immer dieser Stress.

Frühstück bei Fossarett
Thorufoss

Strasse nach Nesjavellir
da hat's ja Beeren
die guten ins Kröpfchen?

Die Beeren sind willommen. Die guten ins Kröpfchen oder so ähnlich heissts doch im Märchen. Es finden aber doch noch einige den Weg in mein Schüsselchen, so habe ich ein kleines Bitbringesel für heute Abend.

Kraftwerk Nesjavellir

viel Verkehr auf der Hellisheidi