10.7.26

Island Eclipse 26 - 4 - Akureyri - Die Metropole des Nordens

 

Kulturhaus Hof in Akureyri

Nun bin ich also in der isländischen Metropole des Nordens gelandet. Dass es viele Touristen hierhin zieht sieht man auch an den 1 - 3 Kreuzfahrtschiffen die jeden Tag hier vor Anker liegen. Akureyri hat 20'000 Einwohner und jedes Jahr kommen rund eine Million Besucher hierher. Wenn man bedenkt dass jedes Kreuzfahrtschiff mehr Betten hat, als alle Hottels zusammen in Akureyri, geht das nicht ohne Probleme. So wird die kleine Stadt jeden Tag von unzähligen Touristen gestürmt.

Früher war Akureyri mal eine schöne Stadt mit kleinen Restaurants und Läden. Jetzt gib'ts nur noch Touristenbeizen mit unbezahlbaren Preisen. 


Freitag 10. Juli 26 - Rund um Akureyri im Osten

An einem schjönen Platz in der Nähe, wo jeweils Wikinger Feste stattfinden, habe ich übernachtet. Nach einer ruhigen Nacht fahre ich nun in die stadt mit den herzigen roten Verkehrsampeln.

Wikingerspiele

 
herzige Ampel

Mich ziht's aber gleich weiter. Ich will heute dei gegen östlich von Akureyri erkunden und fahre mal über den Pass Vikurskard. Hier will ich ein verstecktes Naturbad aufspüren. Aber die Natur hat das Bad längst zurückerobert. Der Teich ist vollkommen verlandet. Also nichts mit baden, ausser man liebt ein Heubad.

Blick auf Akureyri

Bauernhof

das Draflastadalaug ist total zugewachsen

Also gehts weiter. Ich kenne da so ein schönes Lupinenfeld in Grenivik. Unterwegs fahre ich an einem kleinen Wasserkraftwerk vorbei. Bald bin ich am Eyjafjördur. Die Lupinen sind aber längst verblüht.

Holsvirkjun

 
Grenivik am Eyjafjördur

Die Lupinen sind verblüht

Am Rückweg nach Akureyri liegt Laufas. Diese alte Bauerngehöft ist heute ein Museum. Es hat aber schon geschlossen, denn sonst hätte ich mir hier eine islädische Waffel gegönnt. Das schöne Haus und die Kirche sehe ich mir aber trotzdem an und auch die rostigen Landmaschienen die es bei jedem Museum auf dem Land zu sehen gibt.

Laufas mit der Kirche

die alten Torfhäuser

verrostete alte Landmaschinen

Am Abend mache ich noch Halt in Svalbardseyri. Gleich neben dem Leuchtturm geniesse ich das Abendessen mit Aussich über den Fjord nach Akureyri. 

Svalbardseryviti

 
Abendessen am Leuchtturm

 

alte Schiffe

Blick auf Akureyri

Bei der Kirche erlebe ich eine Überraschung. Heute findet ein kleines Konzert statt. Nach diesem Kulturerlebnis lege ich mich hoch über Akureyri zur Ruhe.

Svalbardskirkja

 
Konzert in der Kirche

Meine Aussicht in der Nacht


Samstag 11. Juli 26 - Ausgang in Akureyri

Heute gehe ich ech langsam an. Zuerst nehme ich ein Bad im warmen Bach beim Vladaheidargöng. bin ich bereit, um Akureyri zu erkunden. Es ist angenehm warm, fast 20°. Ich schlendere durch die Stadt. In der Fussgängerzone sind viele Essenstände, von griechisch bis thailändisch aufgebeaut. Die Strassen sind voll von Kreuzfahrttouristen.

Der warme Bach beim Tunnel

Kreuzfahrtschiff vor Akureyri

 
18° am Dorfplatz

Streetfood

Das kleine Cafe im Zentrum gibt's noch
belebte Strasse

Instagram Touristen willkommen

Dieses Wochenende sind Sommerfestspiele. Darum ist auf vielen kleinen Bühnen was los. Ich geh nun in den berühmten Botanischen Garten von Akureyri. Da soll ein Konzert stattfinden.

Graffitti
Blumenrabatte

Regenbogentreppe
Im Botanischen Garten



Konzert im Park

Kinder spielen am Brunnen
Blumen am Weg

Geschmückter Abfallkübel

Gegen Abend sind die Touristen alle weg. Jetzt kann ich mir gemütlich einen Cappucino genehmigen. Mit QR-Code bestellt ist er schnell da. Ich plaudere mit zwei deutschen Frauen, die auf einer Wanderreise durch Island sind. Am Abend stürze ich mich dann ins Nachtleben. Zu erst gehts zu einer Performens mit dem Namen, das Pferd hat kein Stpiel und dann noch zum Konzert in der Bar.

Jetzt sind die Strassen fast leer
 

Cappucino

 

Eingang zur Kleinkunstbühne

Sieht doch einladend aus,
Was man nicht Alles stricken kann

Platz da
Tanzdarbietung

Musikgruppe in der Bar














7.7.26

Island Eclipse 26 - 3 - Wo es dampft und rauscht - Hochland schnuppern

 

Bei Husavik

Nach dem Norden zieht es mich nun ein wenig ins Hochland. Von Husvik aus mache ich mich auf in die Berge. Rauschende Wasserfälle und versteckte heisse Quellen sind mein Ziel.


Dienstag 7. Juli 26 - Suche nach der Quelle


Pause am Laxa Fluss

Ich fahre Richtung Myvatn, vorbei an blühenden Wiesen und Pferden und schon bald sehe ich Dampffahnen überall. Wo Dampf da heisses Wasser, so denk ich mir. Und wirklich. Ich sehe einen Minigeysir. Das heisse Wasser hier wird für die beheizung von Gewächshäusern genutzt. Auch für ein Schwimmbad reicht es alleweil.

Islandpferd

 
Dampfender Bach

Mini Geysir

Gewächshäuser

Hier in der Gegend soll es einen kleinen natürlichen heissen Pool geben. Die Wegweiser an der Strasse sind wenig hilfreich. Als geht die Schnitzeljagd los. Nach einigen Stunden glaube ich mich dem Ziel nahe. An einer Felsflanke sieht es nach einer heissen Quelle aus. Und da ist er ja,der gesuchte Pool.

Wegweiser an der Strasse

 
Heisse Quelle?

 

Presthvammslaug

Am nächsten Morgen mache ich mich auf nach Myvatn. Zuerst mache ich aber einen Abstecker ins Laxadalur und schau mit dort das Kraftwerk an. Der Fluss Laxa, der Abfluss des Myvatn, wird hier gestaut und Strom Produziert. Island bezieht einen Grossteil der Energie aus Geothermie und Wasserkraft.

Laxadalur

Hopla, da gibt's auch noch ein verlassenes Bad

Laxavirkjun Kraftwerk

Heuernte

Das Gebiet um den Myvatn See ist nicht nur bekannt für seine Mücken, sondern vor allem für die vielen heissen Quellen. Natürlich gibt's da auch ein grossen Schwimmbad für Touristen, das aber gerade umgebaut wird. Ich konzentriere mich aber zuerst auf das Krafla Gebiet mit dem Geothermie Kraftwerk. Ich wander hinauf zum Krater mit dem See Viti. Überall sieht man die Dampfleitungen, die von den verschiedenen Bohrlöchern den Dampf zum Kraftwerk führen. Bei einem alten Bohrloch gleich neben der Strasse ist eine Duschbrause montiert. Natürlich benutze ich diese Gelegenheit.

Kiche von Reykjahlid, nur knapp von der Lava verschont

 
Blick auf Myvatn

 

Geothermie Kraftwerk Kraflastöd

Kratersee Viti

warme Dusche

Am Mückensee gibt's ein Restaurant, angebaut an einen Kuhstall. Hier kann man beim Kaffeetrinken sehen wo die Milch her kommt. Ich geniesse einen Cappuccino mit aus sich auf den Myvatn.

Kuhstall mit Cafe

 
Cappuccino ...

... mit Aussicht

Blick in den Kuhstall

alter Traktor

Ans weiteres Higleight besuch ich dan Godafoss. Hier verlasse ich die Zivilisation und fahre noch ein Stück auf der Sprengisandur in die Berge zu einem weiteren Wasserfall.

Godafoss

Auf der Sprengisandur

Beim Aldeyjahrfoss habe ich halt gemacht. Am nächsten Tag geht's dann richtig ins Hochland. Die Strasse wird immer ruppiger und ich betrachte erst mal die schönen Wasserfälle. Das Wetter ist vielversprechend.

Frühstück am Aldeyjahrfoss

 
Aldeyjahrfoss am Morgen

 

Hafnabjargafoss

Blick auf den Isholsvatn

Das innere Hochland von Island ist Wüste oder Gletscher. Auf einer Hochebene mit über 900m Höhe holpere ich nun zu meinem nächsten Ziel. Nach gut 70km erreiche ich die heissen Quellen von Laugafell.

Sprengisandur Strasse im Hochland

Bach mit Moos

Das Wetter wird ungemütlich

Laugafell in Sicht

Das heisse Bad

Nunist es etwa 6° warm und Nieselregen und Wind sorgen für ein ungemütliches Wetter. Bei wärmerem und sonnigerem Wetter hätte ich hier übernachtet. So mache ich mich auf den Weg nach Akureyri. Die Strasse ist hier noch ruppiger als bei der Anfahrt vom Godafoss.

Strasse F821 nach Akureyri

Eine Furt

Schafe

Durch ein schönes Tal, fast wie bei uns in den Alpen komme ich langsam in tiefere Gefielde. Bevor ich aber nach Akureyri fahre, besuche ich noch einen versteckten Pool. Nun hat mich die Zicilisation wieder.

Holsgerdislaug