Schön war mein Aufenthalt auf Island und ich habe jede Stunde genossen(fast) und wieder viel gesehen und immer wieder was Neues entdeckt. Nun kommt aber langsam der Herbst und es ist Zeit heimzukehren. Das Wetter war meist wunderbar und wenn nicht wurde das Auto mal gewaschschen. Hat aber meist nicht funtioniert und so habe ich oft zum Wasserschlauch an der Tankstelle greifen müssen. So konnte ich auch immer Trinkwasser nachfüllen, denn Wasser kaufen ist in Island überflüssig. Nun freue ich mich auf die Überfahrt und zwischndurch ein wenig Luxus.
Donnerstag 3. September 26 - Heimreise mit der Fähre
Ein trüber und regnerischer Tag bricht an. Ich Habe wunderbar gschlafen an der Ausgehmeile und geniesse nun das Frühstück mit Aussicht auf den Hafen. Ob das ein gutes Omen ist? Ich sehe zu wie die Fähre ankommt und sich die Islandreisenden auf dem Parkplatz einfinden. Bis zur Abfahrt hat es noch Zeit, so dass ich in Ruhe Frühstücken und dabei dem Rummel zusehen kann.
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| verunglücktes Frühstücksei |
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| frisches Brötchen, von gestern aber aufgehübscht |
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| die Norröna kommt an |
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| bereit zur Abfahrt |
Nun kanns losgehen. Die Aussicht gibt nicht allzuviel her, also kann ich mich dem Mittagessen widmen. Da ich ja nicht selber fahre, gibt's auch ein Bierchen aus Färöer dazu und ein Eis in Matterholnform. Die Qualität ist aber nicht so überragend. Die Lasagne ist einfach Hackfleisch mit irgend was, das entfernt an Teig erinnert. Aber man kann nicht immer gewinnen.
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so sieht die Aussicht aus
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| Salat |
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| Fish and Chips und Lasagne |
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| Dessert |
Das Wetter macht im gleichen Stil weiter wie bei der Abfahrt. Es regnet den ganzen Tag. Immerhin kann man sagen, das Wetter ist beständig. Da hilft nur noch ein Chappuchino.
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| Regenwetter |
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| das Fernsehprogramm gibt auch nicht viel her |
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| da hilft nur Chappuchino |
So widme ich mich dem Bordleben. Auch das Sonderangebot im Dutti Free kann mich nicht überzeugen. Eine Toblerone für 11 Fr. So kauf ich mir ein Färöer Bier und geh früh schlafen.
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| Toblerone Sonderangebot |
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| Tanzeinlage am Abend |
Freitag 4. September 26 - Ein geschenkter Tag
Um halb 3 in der Früh kommen wir auf den Färöer Inseln an. Hier soll die Fähre nur etwa 1 Stunde bleiben. Als die Norröna nicht weiterfährt werde ich stutzig. Bei der Infotafel am Einstieg steht, Abfahrt 20 Uhr. Die Reception bestätigt, dass wegen einem angekündigten Sturm vor Dänemark, die Fähre den ganzen Tag in Torshavn bleibt. Was solls. Dann gibt's halt einen geschnkten Tag auf den Färöern.
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| Torshavn bei Nacht |
Na gut, dann nochmals ins Bett und morgen schauen was ich unternehme. Das Wetter ist Neblig. Aber nach dem Frühstück sieht's schon besser aus. Vielleicht kommt sogar die Sonne. Ich nutze die Zeit um mit dem Hafen WiFi meinen Blog zu aktualisieren.
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| Blick auf die alten Häuser beim Hafen |
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| kommt die Sonne raus? |
Vormittags nieselt es noch ein wenig und die Nebel schleichen rum. Aber so um 11 Uhr scheint es besser zu werden. Ich beschliesse also, eine ausgedehnte Wanderung zu machen. Zuerst besuche ich den kleinen Leuchtturm beim Hafen. Hier ist zwar momentan eine Baustelle, aber ich umrunde die schlammigen Stellen elegant auf meinen eigenen Wegen querfeldein. Dann geht es auf kleinen Wegen durchs Wohngebiet. Da hier meine App wegen fehlendem Internet nicht richtig funktioniert, lande ich aber ein paar Mal in einer Sackgasse.
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| Festung Skansin und Leuchturm |
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| Skulpturen bei der Bushaltestelle |
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| kleiner Weg durchs Quartier |
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dieser Hausherr muss wohl bald ein Schaf mieten, um dem Gras auf seinem Dach Herr zu werden |
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| hier steht sowohl ein Schiff wie auch ein Auto vor dem Haus |
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| Schwimmbad und Fussballstadion |
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die Färöer sind Fussballverrückt und so hat jeder Ort einen Fussballplatz und Torshavn natürlich ein ausewachsenes Stadion |
Gleich neban gibt's ein Wäldchen mit Park und Wanderwegen. Hier kann man wunderbar flanieren und die Natur geniessen. Hier ist es ruhig und angenehm.
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| da steht ein Pferd zwischen Stadion und Einkaufszentrum |
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| Waldweg |
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| Enten im Bach |
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| Graffiti an der Wand |
Wie man unschwer erkennen kann, bin ich zurück im Zentrum. Da spazieren sie alle rum, die Passgiere der Norröna. Ich finde aber auch da meine schönen kleinen Weglein. Vorbei am Gemeindehaus gehtt's zum Bootshafen und dann zu den alten Grasgedeckten Häusern auf der Halbinsel. Da ist auch die Verwaltung untergebracht.
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| Blumengarten vor der Kirche |
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| altes Wohnhaus in der Altstadt |
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| endlich mal ein Verkehrssignal das man versteht |
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| dieses Boot könnte einem Schweizer gehören |
Vom Bootshafen schlendere ich zwischen den alten, schön restaurierten Holzhäusern zur Fähre zurück.
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| alte Häuser am Hafen |
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| kleine Gasse |
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| grosse Fähre |
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| Fischerboote |
Nun bin ich zurück auf der Fähre und blicke hinüber zum Leuchtturm. In der Laterna Magica Bar sortiere ich meine Fotos. Um ins Hafen WiFi reinzukommen, muss ich runter auf Deck 5, da hat man an 2-3 Tischchen Internetempfang. Hier auf Färöer ist das EU Roaming nicht gültig und für 30€ ein Ticket fürs Schiffs WiFi zu kaufen ist mir zu blöd.
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| Blick zum Leuchturm runter von Deck 10 |
Samstag 5. September 26 - Überfahrt nach Dänemark
Pünktlich am Freitagabend um 20 Uhr gehts los. Vom Unwetter spürt amn nichts. Nur Nachts werden wir ein wenig in den Schlaf gewiegt. Beim Frühstück fahren wir an den Shetland inseln vorbei.
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| Vorbeifahrt Shetland Inseln |
Weil die Fähre nun 1 Tag Verspätung hat, kriegen wir 3 Mahlzeiten gratis. Das muss man benutzten, denn von dieser Fährgesellschaft habe ich bisher nichts geschenkt bekommen, ausser fast alle Wochen ein Werbemail. Ich bin nun also 3x täglich im Restaurant statt nur 1x und daher fleissig am Verdauen.
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| beim Mittagessen |
Mein Handy schiesst so scharfe Fotos, dass dieses Schiff locker als Wal durchgeht. Wir sehen viele Wellen, die aber nicht sonderlich gross sind und ab und zu ein Schiff oder eine Ölplatform.
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| ist das ein Wal? |
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| ein paar Wellen |
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| eine Ölplattform |
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| und manchmal ein bisschen Sonne |
Natürlich wird meine Fotografiererei immer wieder durch ein Essen unterbrochen. in den Pausen ziehe ich mich immer wieder ein wenig zur Siesta zurück. In der Biblithek sehe ich ein Kinderbuch eines Schweizer Schriftstellers in einer Färöherischen Ausgabe.
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| Hirtenlied auf Färöisch |
Gegen Abend kommen wir an der Norwegischen Küst vorbei und ich habe also Handyempfang und kann meinen Blog hohladen.
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| Kaffeeblog |
Sonntag 6. September 26 - Hoch hinaus und tief gesunken
Am Morgen früh ist vor dem Sonnenaufgang eine wunderbare Stimmung am Himmel. Es ist ruhig und ich bin lange allein, denn alle Anderen sind noch am Schlafen. Das wird sich um 7 Uhr schlagartig ändern, wenn das Frühstücksbuffet eröffnet wird.
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| Morgenstimmung ... |
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| ... und Sonnenaufgang |
Um 11 Uhr ist die geplante Ankunft in Hirtshals. In der Laterna Magica auf Deck 10 geniesse ich die Stunde bis zur Ankunft. Natürlich genehmige ich mir noch einen Chappuchino. Alles klappt wunderbar und wir sind pünktlich in Hirtshals. Weniger gut klappts mit der KI, die mein Bild beschriften soll.
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| Warten auf die Ankunft |
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| Chappuchino |
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| dank KI weiss man immer, was es geschlagen hat |
Mein Auto steht zwar auf dem Hauptdeck, aber in der hintresten Ecke. So dauert es 1 Stunde bis ich rausfahren kann. Noch eine kurze Tour durch den Ort, dann geht's südwärts, denn ich habe eine lange Strecke vor mir.
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| Blick auf den Hafen Hirtshals |
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| das ist keine Kirche, sondern die Heizzentrale von Viborg |
Heute habe ich grosses vor, denn ich will den höchsten Berg von Dänemark besteigen. Erst geht's immer flach durchs Land, dann endlich steigt die Strasse in schwindelerregnde Höhen. Und ganz oben steht ein Turm, fast wie der Triumpfbogen in Paris. Aber halt, das ist nicht der höchste Punkt, denn beim Nachmessen 2005 stellte sich heraus, das der Hügel daneben ein paar cm höher ist. Früher stand hier eine Windmühle. Der Mühlestein markiert heute den höchsten Punkt.
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| Aussichtsturm Ejer Bavnehoi |
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| höchster Punkt Dänemarks Mollehoj |
Weiter geht es auf der Autobahn, denn ich muss ja noch Hamburg durchqueren. Es geht flott voran bis kurz vor Hamburg, dann sehe ich, dass der Elbtunnel geschlossen ist. EinChaos ist also vorprogrammiert. Die Umleitung ist so schlecht signalisiert, dass mit die Wegweiser die da irgendwo rumstehen nichts nützen. Auch das Navi ist nicht hilfreich, denn es will mich immer wieder zum Elbtunnel führen. Als ich die Route änder auf "ohne Tunnel" hilft das nicht viel. Ich lande jetzt einfach in diversen Sackgassen.
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| an der Reeperbahn ... |
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| ... da schleicht sich was |
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| da hilft auch kein Navi |
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| endlich geht's über die Elbe |
So kommt es, dass ich so tief sinke wie schon lange nicht mehr. Ich schleiche durch die Reeperbahn, allerdings nicht getrieben von fleichlichen Gelüsten, sondern ausgebremst von unzähligen Blechkarossen. Nach gut anderthalb Stunden Stau bin ich endlich auf der anderen Seite der Elbe. Ich habe aber noch Glück gehabt, denn bei der Elbfähre beträgt die Wartezeit gut 3 Stunden. So komme ich halt erst nach 10 Uhr Abends bei Manfred an.
Montag 7. September 26 - Geburtstag bei den Pinguinen