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| Island in Sicht |
Nun bin ich also im Land der Mitternachtssonne angekommen. In der Schweiz werden die Tage wieder kürzer. Hier in Island ist es aber rund um die Uhr hell. Wenn ich Glück habe, kann ich in den nächsten Tagen noch einmal die Mitternachtssonne sehen, falls das Wetter mitspielt.
Etwas anderes hat sich auch grundlegend geändert. Während der Anreise hatte ich oft über 35° Hitze. Da nehmen sich die 15° bei der Ankunft äusserst bescheiden aus. Mir ist es aber lieber so.
Donnerstag 2. Juli 26 - Angekommen in Island
Ja mit der Sonne hat es so seine Tücken. Meine Solaranlage spuckt ein wenig. Da muss ich schauen, dass die wieder richtig zum Laufen kommt. Auch die Solarbatterie ist langsam am Ende. Mal schauen, wie ich wieder zu genügend Pfuus komme.
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| Ankunft in Seydisfjördur |
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| Die Fähre Norröna |
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| Kirche Seydisfjördur |
Die Einfahrt in den Seydisfjördur ist spektakulär. Beim Zoll werde ich durchgewunken, da ich alle Abgaben brav bezahlt habe. Bei wunderbarem Wetter fahre ich los über den schneebedeckte Pass nach Egilsstadir.
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| Blick zurück auf Seydisfjördur |
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| Schnee auf der Fjardalsheidi |
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| Lupinenfelder |
Mein Lieblingspass, die Hellisheidi, führt mich nach Norden. Ich will ja versuchen die Mitternachtssonne zu sehen. Es wird knapp.
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| Hellisheidi Pass |
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| Auch er will es wissen |
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| Steile Abfahrt |
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| Blumenpolster |
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| Quellmoos |
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| Schmelzwasser Bächlein |
Laut Wetterbericht ist das Wetter ganz im Norden am schönsten. Ich fahre also zu einem Aussichtspunkt bei Raaufarhöfn.
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| Lupinen an der Strasse |
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| Strasse nach Norden |
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| Kirche Thorshöfn |
Es sieht nicht gut aus. Dichte Wolken stehen am Himmel. Das mit der Mitternachtssonne wird wohl nichts. Aber am späten Abend lichten sich die Wolken. Ich werde mit einem wunderbaren Schauspiel überrascht.
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| Tiefster Punkt der Sonne um 1 Uhr morgens |
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| Mitternachtssonne bei Raufarhöfn |
Freitag 3. Juli 26 - Die Sonne macht Pause
Gestern habe ich einen super Start in Island erlebt. Gleich in der ersten Nacht habe ich die Mitternachtssonne gesehen. Heute ziehen Wolken auf und die nächsten Tage wird es regnerisch. Am Morgen ist es jewils um die 6°, kein Vergleich zu den oft über 36° bei der Anreise. Heute sehe ich mit mal in Ruhe das nördlichste Dorf Islands an, Raufarhöfn.
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| Islandpferde |
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| Raufarhafnarviti |
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| Blick auf Raufarhöfn |
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| Hafen und Kirche |
Bei der Tankstelle hat es einen Laden mit Restaurant. Eine gute Gelegenheit für einen Kaffee an der Wärme.
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| Cafe bei der Tankstelle |
Gut aufgewärmt geniesse ich noch ein paar Sonnenstrahlen in Raufarhöfn. Das vor ein paar Jahren errichtete Monument Arctic Henge liegt ziemlich verlassen da. Überhaupt hat es hier ganz im Norden nur wenige Touristen. So gefällt mir Island.
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| Raufarhafnarkirja |
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| Arctic Henge im Lupinenfeld |
Am Abend fahre ich weiter nach Kopasker. Das kleine Dorf am Öxarfjördur gehört wie Raufarhöfn und Husavik zur Gemeinde Nordurthing. Hier fallen die vilen liebevollen Figuren auf dem Feld aus. Es sieht aus, wie wenn die Trolle freigelassen wurden. Friedlich tummeln sie sich mit den Pferden auf der Weide.
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| Snartarstadakirkja in Kopasker |
Am Strand geniesse ich den Ausblick auf den Öxarfjördur. Es wird eine regnerische Nacht mit Wind, aber ich bin gut eingepackt.
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| Blick auf den Leuchtturm Kopaskerviti |
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| Am Öxarfjördur |
Samstag 4. Juli 26 - In der Schlucht der Jökulsa a Föllum
Wär hätte das gedacht. In der Nacht hat es meist geregnet und auch der Morgen ist nich sehr freundlich. Die Nebelschwaden ziehen um die Berge und manchmal gibt's Nieselregen.
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| Unfreundliches Wetter |
Doch im Vewrlauf des Vormittags klarts zunehmend auf, so dass ich die Wasserfälle besuchen kann. Zuers besuche ich Asbyrgi. Weil es so kalt ist, geniesse ich zum Zmittag einen Bratchäs. Dann folge ich dem Tal der Jökulsa a Föllum auf der Ostseite.
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| Botnstjörn |
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| Bratchäs |
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| Brücke über den Jökulsa a Föllum |
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| Lavaformation |
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| Hafragilsfoss |
Bald taucht der erste grosse Wasserfall auf, der Hafragilsfoss. Ganz hinten kann man schon den Dettifoss erahnen. Der Dettifoss ist eine der Hauptattraktionen in Island, aber hier an der Ostseite hat es viel weniger Touristen.
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| Dettifoss ... |
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| ... führt viel Wasser |
Die Strasse zum Dettifoss war noch nie so gut wie jetzt, aber die Weiterfahrt nach Norden wird mühsam. Auf der langen Wellblechpiste werde ich ordentlich durchgeschüttelt. Beim ERreichen der Ringstrasse, werde ich aber mit einem schönen Blick auf den schönsten Berg Islands belohnt, den Herdubreid. Zum Abschluss sehe ich mit den Dettifoss noch mal vom Westen aus an.
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| Herdubreid |
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| Dettifoss vom Westen ... |
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| ... mit Regenbogen |
Auf einem Parkplatz finde ich eine Übernachtungsmöglichkeit. Es hat viel Platz. Bin übrigens mis am Morgen der Einzige geblieben.
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| Parkplatz |
Sonntag 5. Juli 26 - Husvik - Baden statt Wale
Heute komme ich wieder in einen grössern Ort mit über 100 Einwohnern. Ich muss ja wieder mal einkaufen. Zuerst werfe ich aber noch einen Blick in die Schlucht der Jökulsa.
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| Blick auf den Felsen Hjodaklettar |
Auf dem Weg sehe ich gleich neben der Strasse ein neues Bohrloch. Hier wird seit Jahren warmes Wasser für einen Bauernhof gefördert. Letztes Jahr kam eine weiter Bohrstelle dazu. Da gibt's aber nur kaltes Wasser. So kann ich live erleben, wie die Isländer die natürlichen Resourcen nutzen.
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| Bohrlöcher mit Warm und Kaltwasser |
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| Aussichtspunkt am Öxnarfjördur |
Weiter geht's nach Husavik. Ich will mich aber nicht ins Touristengewimmel stürzen, um Wale zu beobachten. Statt dessen verweile ich noch ein wenig am nördlichen Strand.
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| Leuchtturm Tjörnes |
Da das Wetter heute noch wunderbar ist suche ich ein verstecktes Bad. Nas Navi schickt mich durch abenteuerliche Feldwege nur um dann wieder auf der Teerstrasse zu landen. Das Threistereykjalaug gibt es nicht mehr. Da steht jetzt ein grossen Geothermie Kraftwerk. Man kann nur noch ein kleines Tal mit Schlammtöpfen und Fumurolen besichtigen. Es wird also nichts mit baden.
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| Bohrlöcher vom Geothermie Kraftwerk |
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| Es dampft ... |
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| ... und blubbert |
Jetzt aber zurück nach Husavik und an den Strand. Hier verbringe ich den Abend und warte auf den Sonnenuntergang. Endlich um 23:15 geht die Sonne unter, aber nur wegen der Wolken, sonst würde es nach Mitternacht werden. Für eine Mitternachtssonne reicht es knapp nicht mehr.
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| Mein Lieblingsstrand |
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| Sonnenuntergang |