20.7.26

Island Eclipse 26 - 5 - Sagenhaftes Land - Landwirtschaft im Norden

 

Morgen in Akureyri

 Der Norden Islands ist geprägt von zwei Sachen. In ganz Island gibt es, wie auch im schweizerischen Alpenraum, eine grosse Vielfalt an Sagen und Legenden. Besonders ausgeprägt ist das im Skagafjördur. Ich werde auch ein paar sagenhafte Orte besuchen.

Hier im Norden ist auch das zweitgrösste Landwirtschaftsgebiet Islands. Pferde und Heuwirtschaft sind hier allgegenwärtig.


Montag 20. Juli 26 - Auf in den Skagafjord

Mit einer wunderbaren Morgenstimmung werde ich geweckt. Das soll laut Wetterbericht nicht so bleiben. Na sehen wir mal. Ich suche ein verstecktes Bad tief im Hörgadalur. 

Hörgadalur

 
Regenwolken über den Bergen
Ich kämpfe mit widersprüchlichen Beschreibungen und das Wetter hat gedreht. Ein giftiger Wind und Nieselregen empfängt mich. So kehre ich um und fahre zurück auf die Ringstrasse. Diesen spitzigen Berg werde ich nun von der anderen Seite ansehen.

Reitergruppe

 
Dunkle Wolken
Bis sich das Wetter ändert mache ich erst mal Pause am Fluss. Ich sehe dem Regen und den Wolken zu und siehe da, bald kommt der blaue Himmel wieder zum Vorschein. En kann losgehen über die Öxnadalsheidi in den Skagafjord.

Rastplatz an der Öxnadalsa

Thverarett

Öxnadalsheidi 540m

Nun bin ich im Skagafjördur angekommen, dem Land der Sgas. Hier sieht man immer wieder Pferde. Gefühlt jrder zweite Bauernhof ist ein Pferdegestüt. Natürlich sieht man auch ein paar Heuballen. Es weden wohl tausende sein.

Pferde

Heuballen wohin man sieht

Schöne Wolkenformation bei Varmahlid

Das Navi führt mich in eine Sackgasse. Eine ideale Gelegenheit für eine Übernachtung am Fluss. Es ist schön ruhig hier. Abends um 23 Uhr kommen nur ein paar Fischer vorbei.

Abend am Heradsvötn

Sonnenuntergang hinter den Wolken


Dienstag 21. Juli 26 - Strand oder Schwimmbad

Da ja meine Solaranlage weiterhin nicht funktioniert, bis ich auf Strom im Restaurant angewiesen, um meine Geräte aufladen zu können. So warte ich hier vor der Olis Tankstelle bis sie aufgeht, dokumentiert von der Verkehrskamera.

Frühstück am Heradsvötn

nur 1 Auto vor der Tankstelle

Alles ist geladen und das Blog nachgeführt, es kann weitergehen, zunächst an den langen schönen Sandstrand im Skagafjördur.

Grafargilsrett
 

Glaumbaer

 
Glaumbaerkirkja ...

... und innen

Sandstrand bei Saudarkrokur

Beim Fährmann Jon Osmann mache ich Mittagshalt. Ich geniesse die Aussicht auf den Sandstrand, dem Skagafjördur bis hinaus auf die Feldeninsel Darangey, wohin Grettir der Starke verbannt wurde. Die Sage erzählt, dass im mal das Feuer ausgieng. Also ist er hinübergeschwommen zum Grettislaug, wo er sich aufwärmen konnte. Danach mir dem Feuer zurück auf die Insel. Eigentlich unmöglich, aber er war ja Grettir der Starke.

Strecke Drangey - Grettislaug

Da kriegt man doch Hunger. Also Mittagessen und dann die Füsse hochlagern.

Würstchen mit Salat
 
Aussicht geniessen

Nun fehlt nur noch ein Bad zum Abschluss des Tages. Das Meer war mir doch ein wenig zu kalt. Ganz hinten im Hjaltadlur soll es ein kleines heisses Naturbad geben.

Leuchtturm Hegranesviti und Insel Dragney

 
Pferde im Hjaltadalur

 

Heisswasserleitung

Biskuplaug geschlossen

Holar

Holardomkirkja

Islandfahne

Das Schwinnbad von Hofsos liegt wunderbar gelegen in den Basaltklippen und man hat einen schönen Blick auf den Skagafjördur und Dragney. Ein schöner Abschluss des Tages. Nach dem Bad geniesse ich die Aussicht auf den Hafen. Im Fjord liegt ein Schiff der Küstenwache. Die Kadetten waren an Land um ein Eis zu essen und kehren nun mit dem Boot zum Schiff zurück.

Sundlaug Hofsos

Kadetten im Ausgang

Rückfahrt aufs Schiff




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





 

 


10.7.26

Island Eclipse 26 - 4 - Rund um Akureyri - Die Metropole des Nordens


Kulturhaus Hof in Akureyri

Nun bin ich also in der isländischen Metropole des Nordens gelandet. Dass es viele Touristen hierhin zieht sieht man auch an den 1 - 3 Kreuzfahrtschiffen die jeden Tag hier vor Anker liegen. Akureyri hat 20'000 Einwohner und jedes Jahr kommen rund eine Million Besucher hierher. Wenn man bedenkt dass jedes Kreuzfahrtschiff mehr Betten hat, als alle Hottels zusammen in Akureyri, geht das nicht ohne Probleme. So wird die kleine Stadt jeden Tag von unzähligen Touristen gestürmt.

Früher war Akureyri mal eine schöne Stadt mit kleinen Restaurants und Läden. Jetzt gib'ts nur noch Touristenbeizen mit unbezahlbaren Preisen. 


Freitag 10. Juli 26 - Rund um Akureyri im Osten

An einem schjönen Platz in der Nähe, wo jeweils Wikinger Feste stattfinden, habe ich übernachtet. Nach einer ruhigen Nacht fahre ich nun in die stadt mit den herzigen roten Verkehrsampeln.

Wikingerspiele

 
herzige Ampel

Mich ziht's aber gleich weiter. Ich will heute dei gegen östlich von Akureyri erkunden und fahre mal über den Pass Vikurskard. Hier will ich ein verstecktes Naturbad aufspüren. Aber die Natur hat das Bad längst zurückerobert. Der Teich ist vollkommen verlandet. Also nichts mit baden, ausser man liebt ein Heubad.

Blick auf Akureyri

Bauernhof

das Draflastadalaug ist total zugewachsen

Also gehts weiter. Ich kenne da so ein schönes Lupinenfeld in Grenivik. Unterwegs fahre ich an einem kleinen Wasserkraftwerk vorbei. Bald bin ich am Eyjafjördur. Die Lupinen sind aber längst verblüht.

Holsvirkjun

 
Grenivik am Eyjafjördur

Die Lupinen sind verblüht

Am Rückweg nach Akureyri liegt Laufas. Diese alte Bauerngehöft ist heute ein Museum. Es hat aber schon geschlossen, denn sonst hätte ich mir hier eine islädische Waffel gegönnt. Das schöne Haus und die Kirche sehe ich mir aber trotzdem an und auch die rostigen Landmaschienen die es bei jedem Museum auf dem Land zu sehen gibt.

Laufas mit der Kirche

die alten Torfhäuser

verrostete alte Landmaschinen

Am Abend mache ich noch Halt in Svalbardseyri. Gleich neben dem Leuchtturm geniesse ich das Abendessen mit Aussich über den Fjord nach Akureyri. 

Svalbardseryviti

 
Abendessen am Leuchtturm

 

alte Schiffe

Blick auf Akureyri

Bei der Kirche erlebe ich eine Überraschung. Heute findet ein kleines Konzert statt. Nach diesem Kulturerlebnis lege ich mich hoch über Akureyri zur Ruhe.

Svalbardskirkja

 
Konzert in der Kirche

Meine Aussicht in der Nacht


Samstag 11. Juli 26 - Ausgang in Akureyri

Heute gehe ich ech langsam an. Zuerst nehme ich ein Bad im warmen Bach beim Vladaheidargöng. bin ich bereit, um Akureyri zu erkunden. Es ist angenehm warm, fast 20°. Ich schlendere durch die Stadt. In der Fussgängerzone sind viele Essenstände, von griechisch bis thailändisch aufgebeaut. Die Strassen sind voll von Kreuzfahrttouristen.

Der warme Bach beim Tunnel

Kreuzfahrtschiff vor Akureyri

 
18° am Dorfplatz

Streetfood

Das kleine Cafe im Zentrum gibt's noch
belebte Strasse

Instagram Touristen willkommen

Dieses Wochenende sind Sommerfestspiele. Darum ist auf vielen kleinen Bühnen was los. Ich geh nun in den berühmten Botanischen Garten von Akureyri. Da soll ein Konzert stattfinden.

Graffitti
Blumenrabatte

Regenbogentreppe
Im Botanischen Garten



Konzert im Park

Kinder spielen am Brunnen
Blumen am Weg

Geschmückter Abfallkübel

Gegen Abend sind die Touristen alle weg. Jetzt kann ich mir gemütlich einen Cappucino genehmigen. Mit QR-Code bestellt ist er schnell da. Ich plaudere mit zwei deutschen Frauen, die auf einer Wanderreise durch Island sind. Am Abend stürze ich mich dann ins Nachtleben. Zu erst gehts zu einer Performens mit dem Namen, das Pferd hat kein Stpiel und dann noch zum Konzert in der Bar.

Jetzt sind die Strassen fast leer
 

Cappucino

 

Eingang zur Kleinkunstbühne

Sieht doch einladend aus,
Was man nicht Alles stricken kann

Platz da
Tanzdarbietung

Musikgruppe in der Bar


Sonntag 12. Juli 26 - Orgelkonzert in Akureyarkirkja

Am Nachmittag gibts im Rahmen der Sumartonleikar ein Orgelkonzert in der Kirche. Björn Steinar Solbergson spielt Bach und neuere Komponisten auf der grossen Orgel.

Sumartonleikar

 
In der Kirche

Die Orgel

Nach dem Konzert besuche ich die schöne Kirche in Mödrudal. Dies Kirche ist eine der wenigen Kirchen in Island, die nicht abgeschlossen ist, man kann sie also auch innen besichtigen. Typisch für viele Kirchen im Norden ist das "Laufgitter", eine Abschrankung beim Altar mit Kommunionbänkli. Hier kniet man sich hin und enpfängt das Abendmahl.

Mödravallaklausurskirkja

 
in der Kirche

Nun geht's in den Wald. Nicht weil ich Holz brauche, sondern da gibt's ein schönes Plätzchen zum Übernachten. Es regnet zwar ein wenig am Abend, aber kurz nach Mitternacht erlebe ich ein Farbenspiel am Himmel. Unter den Wolken beleuchtet die Sonne den Eyjafjördur und die Insel Hrisey.

Ein Auto seht im Walde

 




Montag 13. Juli 26 - Faulenzertag

Heute wird wohl ein trüber Tag. Es regnet immer wieder. Nach dem Frühstück in Hauganes, sehe ich der Fähre nach Hirsey zu und sortiere meine Fotos. Nun wird es Zeit für einen Kaffee. In der Bauernzeitung erfahre ich viel interessantes über Island. Ich lese über Schafe, Windräder, Naturschutz und manch anderes.

Walbeobachtungsboote in Hauganes

 
Fähre nach Hrisey

Fotos anschauen

Bauernblatt lesen

Nun kratze ich die letzten Lupinen von letzter Nacht vom Auto und mache einen kleinen Waldspaziergang im Park am Fluss Svarfadardalsa.

Spuren von letzter Nacht

 
Waldspaziergang ...

... zum See

Hängebrücke über die Svarfadardalsa

verfallene Hütte im Wald

Seefahrerdenkmal

Nun habe ich den Tag gemeistert und kann mich getrost zu Ruhe betten.

 


Dienstag 14. Juli 26 - Ein weiterer Regentag

Ich hatte eine ruhige Nacht in einem alten Steinbruch mit Sicht auf den Eyjafjördur. Die paar Regentropfen haben mich nicht gestört, die Schafe offenbar auch nicht. Nun geniesse ich die Aussicht auf den Fjord und den Migandifoss und manchmal kann ich den Leuchtturm auf der kleinen Schäre im Eyjafjördur erkennen.

Aussicht mit Schafen

Blick auf den Wasserfall

Migandifoss mit Ausflugsboot

Olafsfjördur

Lupinen im Regen

Nach dem Mittagessen verreiss ich keine Stricke mehr. Erst mal dehe ich zu Klara einen Cappuccino trinken, dann geht's ab ins Hallenbad. In allen Bädern gelten strenge Regeln. Schon vor der Kasse zieht man die Schuhe aus. Ereintritt ist mit 3.40 Fr für Senioren günstig. Auch zum Duschen vor dem Bad gibts klare Regeln.

Kaffi Klara

 
Cappuccino

Schwimmbad Olafsfjördur

Schuhe Ausziehen

Baderegeln



Mittwoch 15. Juli 26 - Siglufjördur

Frühstück in den Lupinen

Der Morgen beginnt mit angenehmen Temperaturen. Mitten in den Lupinen geniesse ich mein Frühstück mit Skyr, Müesli und einem 3 Minuten Ei. Dan fahre ich in die Stadt (1300 Einwohner) und lade in der Tankstelle meine Batterien auf, da mein Solarstrom nach wie vor fehlt.

Fischtrawler vor Siglufjördur

Alte Hütte der Rettungswacht

Expeditionsschiff von National Geographic

Hier wird gebaut

Gegen Mittag bequemt sich die Sonne doch noch dazu aufzustehen. Nach Chicken Nuggets mit Pommes bin ich bereit für eine Tour.

Die Sonne kommt

Auch in Island sind nicht alle für den EU Beitritt
vor allem wegen der Fischereizonen
alter Schiffsmotor im Zentrum

Baustelle am Hafen
Fischereimuseum

Bergbach in den Lupinen
Blick auf Siglufjördur vom Skigebiet aus

Trügerische Schneebrücke

Das Skigebiet Skardsdal
die Strasse ganz oben war früher die einzige Zufahrt zum Ort


Blick auf Siglufjördur
Der Leuchtturm Saudanesvit an der Nordspitze

Siglufjardarkirkja

Am Aben spendiere ich mir ein Eis im Kaffi Raudka. Allerdings ist Kaffee mit Eis teurer als die Nuggets zum Zmittag.

Kaffee und Eis


Donnersstag 16. Juli 26 - Obe dure zrugg

Zurück geht's heute über den Pass. Früher war ja Siglufjördur nich so bequem durch die Tunnels von Olafsfjördur her erreichbar. Und über diesen Pass fahre ich heute. Im Sommer konnte man über die Lagheidi und um die Nordspitze herum in den Ort fahren. Im Winnter war Siglufjördur nur vom Skagafjördur oder über den Seeweg zugänglich.

Morgen früh im Skigebiet

 
Denkmal in Siglufjördur

 
Saudanesviti an der Nordspitze.

Wenn einTal flach ist und nicht zu nass oder felsig, dann wird es landwirtschaftlich genutzt. Das Weideland wird meist mit Schafen, selten auch mit Kühen abgegrast. An guten Plätzen wird auch Heu gemecht. Beim Flockadalur wird auch die Erdwärme für ein Schwimmbad und die umliegenden Höfe benutzt. Die heisse Zone die günstig ist für Geothermie, zieht sich von Südwesten nach Nordosten. Hier bin ich am Nördlichen Ende dieser warmen Zone. In diesem Gebiet gibt's auch die meisten heissen Quellen. 

Wollgras im Weideland

Bardskirkja

Jetzt geht es weit ins Tal hinein, bis es dann über die Lagheidi wieder nach Olafsfjördur geht. Auch hier hat es einigen Bauernhöfe. Die Farmer sind am Heuen und das Wetter ist wild. Die Wolken jagen über die Berge und der Wind rüttelt an meinem Auto. Ttotzdem geniesse ich die Pause am Skeidvatn.

Kraftwerk Skeidfossvirkjun mit Staumauer

Skeidvatn
Bauern sind am Heuen

Schlausboote im Bach

Nun bin ich wieder in Olafsfjördur angekommen und geniesse die Stimmung am Strand. Die Sonne kann sich nicht durchsetzen, aber draussen im Fjord scheint die Sonne. Ich fahre also noch durch den Tunnel und am Eyjafjördur strahlen die Berge im Sonnenschein. Auch die kleine Schäreninsel ist nun gut zu sehen. 

am Strand von Olafsfjördur

Kreuzfahrtschiff kreuzt Leuchtturm


Freitag 17. Juli 26 - Grimsey am Polarkreis

Gestern Abend habe ich spontan die Fähre nach Grimsey gebucht, denn heute will ich mal an den Nördlichsten Punkt Islands gehen. Um 9 Uhr geht's los ab Dalvik. Ganz nahe an der Schäreninsel mit dem Leuchtturm Hrolfsskersviti fahren wir vorbei. Begleitet werden wir von einem Deflin. Nun habe ich aber Hunger. Es gibt einen typischen islandischen Snack. Flatbraud mit Hangikjöt. Dunkles Fladenbrot und getrocknetes Schaffleisch (Hängefleisch wergen dem langen trocknen).

 

Frühstück am Eyjafjördur

Auf der Fähre nach Grimsey

Vorbei am Leuchtturm Hrolfsskersviti
Begleitet von einem Delfin

Flatbraud mit Hangikjöt

Nach 3 1/2 Stunden Fahrt komme ich in Grimsey an. Es ist jetzt ein wenig neblig aber der wird sich hoffentlich verziehen. Ich mache mich sofort auf eine Wanderung auf, denn in gut 4 Stunden geht's zurück mir der Fähre.

Ankunft auf Grimsey

 
Die ersten Papageitentaucher

 

vor seiner Höhle

er hat den Schnabel voll

am Polarkreis

Am Meer nisten eine Menge Papageientaucher. Sie sind in Island selten geworden, aber hier kann man sie noch sehen. Bald erreiche ich den Polarkreis. Trotz Nebel und Wind beschleisse ich die grosse Tour zu machen.

Vögel im Wind

Goldregenpfeifer
Nebel an den Klippen

Schafe

am nördlichsten Punkt Grimseys
Polarkreisdenkmal

Antennen auf dem höchsten Punkt
zurück im Ort

meine Tour

Nun habe ich noch gut eine Stunde Zeit um mich mit einer Waffel zu beglücken und ein wenig in der Sonne zu liegen. Das ist gar nicht so einfach bei diesem Wind.

Tankstelle auf Grimsey

 
Angriffige Möwen

 

Hafen von Grimsey

Abschied von der Insel

Kirche Dalvik


Sonntag 19. Juli 26 - Alte und neue Kultur

Ganz rosig fängt der Tag an. Als ich mitten in Nacht aus dem Fenster schaue, ist alles in rosa Wolken gehüllt. Das nehme ich doch mal als ein gutes Omen. In einem erfrischenden Sprudelbad im 28° warmen Bach gleich oberhalb des Wasserfalls geniesse ich den Ausblick auf Akureyri. Gestern Abend war hier viel mehr los. Früh aufstehen lohnt sich also.

Rosa Wolken über Akureyri

 
Sprudelbad im Bach

Gestern sah es da noch anders aus

Da ich bei den Wickingern bin, will ich nun etwas von der alten Kultur vom Mittelalter sehen. In Gasir, das war früher ein Handelsplatz der Wickinger, findet heute ein Mitelalter Markt statt. Da kann ich ein wenig Wickingerluft schnuppern. Hier kann man alles kaufen was ein Wickinger so braucht oder auch nicht braucht.

Wickingermarkt in Gasir

 
Hörner und Seile

Pfannküchlein backen

Schaffelle
Was verkauft sie wohl ...

... Runensteine
Bogenschiessen

Wolle färben
Schmied bei der Arbeit

Kaffeesschwätzchen
Musikant

Reiten für Kinder

Nun schlendere ich noch ein wenig durch Akureyri und bewundere die gestrickten Figuren an den Strassenlampen und Kehrichteimern. Um 17 Uhr gibt's noch ein Konzert in der Kirche.

halte dich fest
Kehrichteinemer

Blick auf Akureyrarkirkja
das Trio Öraefi

Cappuccino zum Abschluss