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| Die Westfjorde |
Ein Höhepunkt sind die Westfjorde. Hier ist die Natur besonders wild. Was natürlich auch aufs Wetter zutrifft und das kann ich in den nächsten Tagen ausgiebig erleben. So kommt es, dass ich den Süden dieser Fjodwelt schneller durchquere als geplant. Trotz Regen habe ich aber viele wunderbare Erlebnisse.
Donnerstag 6. August 26 - Irgendwo im Nirgendwo
Ich steh da in den Büschen und schau af den veregneten Kollafjördur hinunter. Der Wetterberich meldet beständiges Wetter. Es wird also weiterregnen. Die Westfjörde empfangen mich also der Ansage entsprechend. Aber ein gutes Frühstück hebt die Stimmung und ich bin gegen alle Unbill gewappnet.
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| Bald kann ich den Koffer abgeben und hab dann mehr Platz |
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| Früstück im Regen |
Frisch gestärkt kann's weitergehen. Ich kurve weiter um die Fjorde. Hier bin ich etwa in der Mitte der Südküste. Erst kommt mal ein Pass und dann suche ich ein Bad in den Bergen.
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| Führerlose Führerkabine eines Schiffswracks |
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| Einsamer Bauernhof im Kollafjördur |
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| Route zum Bad |
Es regnet immer stärker und so spare ich mit die 12 km Weg in die Berge. Ich kenn da einen schönen Hotpot am Meer. Bald sehe ich eine einsame Hütte neben der Strasse. Das seh ich mir an. Aus dem Gebäude höre ich Pumpengeräusche und ober führ eine Leitung hinein, die vom Berg runterkommt. Da wird wohl Warmwasser von der heissen Quelle genutzt.
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| einsame Hütte neben der Strasse |
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| isolierte Wasserleitung |
Bald kommt auch mein Bad in Sicht. Es regnet zwar in Ströhmen, aber jetzt kann mich nichts mehr aufhalten, denn ich habe eine Mütze auf, um nicht nass zu werden.
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| Hellulaug |
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| erst die Temperatur messen ... |
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| ... dann nichts wie rein |
Noch einen Kaffee im nahen Hotel Flokalundur trinken und dann dem Bardastrand entlang nach Patreksfjördur. Die Westspitze Latrabjarg lasse ich gleich links liegen.
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| Hotel Flokalundur |
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| Brianslaekurkirkja |
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| am Bardastrand |
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| Kleifa bewacht den Pass |
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| Patreksfjördur |
Da der Regen sehr beständig ist, beschliesse ich, nun zügig bis nach Isofjördur zu fagren, um meinen Koffer loszuwerden. In Bildudalur, das bei Sonnenschei ein Bilderbuchstadt ist, mache ich Halt beim Seemostermuesum. Das schliesst aber in einer halben Stunde und so wechsle ich in ein kleines Restaurant im Ort und geniesse feines Fish and Chips für 30 Fr.
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| Seemonstermuseum |
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| Fish and Chips |
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| ein Bild von Bildudalur |
Auf dem Bild sieht man, wie dramatisch das Dorf unten an den Berg geklebt ist. Ich fahre auber nach dem Znacht aber noch ein Stück weiter auf der schlammigen Strasse. Vorher lasse ich aber noch eine Entenfamilie die Strasse passieren.
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| Entenfamilie geht zurück ins Meer |
Freitag 7. August 26 - Zügig hoch nach Isafjördur
Heute geht's früh los, weil bereits um 11 Uhr in Isafjördur den Koffer abgeben will. Zuerst aber bei Regen und Wind in den Hotpot, ich hab ja meine warme Mütze. Ich geniesse die 42° und lasse den Regen prasseln. Um 5 Uhr dann aber los über die Schlammpiste zum Dinjandi. Es fühlt sich fast so wie eine Schifffahrt an, denn man schwimmt quasi auf dem Schlamm. Das Auto nimmt zunehmend die Farbe der Umgebung an. Nach etwa einer Stunde Fahrt hellt sich der Himmel im Norden auf und der Regen lässt nach. Mal schauen was der Tag so bringt.
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| Reykjadalurlaug Naturhotpot |
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| Aufhellung in Norden |
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| Schlammige Strasse |
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| zeigt sich heute die Sonne? |
Auf der Dinjandisheidi ist die Strasse inzwischen gut ausgebaut. Früher war hier eine Schotterpiste mit unzähligen Schaglöchern. Jetzt ist die Strasse geteert und ich komme gut voran. Das letzte Teilstück ist noch nicht ausgebaut und so fährt man durch eine kilometrelange Bustelle. Beim Dinjandi mach ich aber Halt, denn diesen gewltigen Wasserfall muss man gesehen haben. Jetzt so um 6 Uhr binn ich ganz alleine hier. Übrigens hat inzwischen auch der Regen aufgehört, aber die Wolken bleiben mir treu.
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| Moosstreifen neben der Strasse |
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| Baustelle oberhalb Dynjandi |
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| die Strassenführung wird komplett geändert |
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| Dynjandi Wasserfall |
Von hier aus ist die Strasse nach Isafjördur nun gut und durch einen Tunnel unter den Isländischen Alpen durch auch kürzer geworden. Ich nehme zum ersten mal den Tunnel, sonst fahre ich immer noch über den Pass durch die schönen Berge.
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| Dyrafjardar Tunnel |
In Thingeyri muss ich unbedingt das Auto waschen, denn ich will nachsehen welche Farbe es hat. Beim Hafen geniesse ich das Znüni, bevor ich die letzte Etappe nach Isafjördur unter die Räder nehme.
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| Znüni am Hafen |
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| der räumt hier die Fischabfälle auf ... |
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| ... und hier wird gearbeitet |
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| Bauernhof am Önundarfjördur |
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| Tunnel mit Abzweigung |
Etwa um 11 Uhr treffe ich in Isafjördur ein und kann meinen Koffer abgeben. Die nächsten paar Tage kann ich hier mal ausnahmsweise in einem Bett schlafen. Nach dem Mittagessen mache ich mit Bernhild einen kleinen Rundgang durch Isafjördur.
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| Zentrum von Isafjördur |
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| kleiner Park mit Springbrunnen |
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| Sundlaug Isafjördur |
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| in der Stadt wir überall gebaut |
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| Kirche Isafjördur |
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| Strandweg am Fjord |
Heute und Morgen gehen wir an eine Veranstaltung in Sudeyri. aber landen wir im Sundlaug. Da ist heute der Eintritt frei wegen dem Festival und es gib ein Eis. Hier kann mann in Ruhe im Hotpot verweilen und
den Schafen zusehen, wie sie oberhalb an den Hängen rumkraxeln.
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| es kann Losgehen |
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| Eis schlecken im Hot Pot |
Wir sind noch zu früh. Das Act Alone hat noch nicht bedonnen und die Bar ist geschlossen. Es reicht noch zu einem Toilettengang vor der Veranstaltung. Wie findet man aber die richtige Tür zum Klo? Muss ich nun Karla oder Konur? Ich möchte ja nicht den falschen Weg nehmen und dann drinnen der Kleifur von gestern begegnen. Auch in Belgien und Holland gibt's diese Problem, aber da haben sie es elegant mit zwei Bierdeckeln gelöst.
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| Die Bar ist geschlossen |
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| Konur oder Karla, das ist hier die Frage |
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| so hat man das in Belgien gelöst (gestohlen bei Paul) |
Nun geht die Tür auf und die Veranstaltung beginnen. Act Alone ist ein Festival mit Solokünstlern. Heute Abend steht ein gestzter Mann auf der Bühne, vielmehr schreitet er zwischen den Zuschuern hin und her und erzählt in einem 90 Minütigen Monolog eine Geschichte auf isländisch. Auch wenn ich kein Wort verstehe ist nur schon die Anbiance und die Gestik interessant. Die Hymne an die Blume heisst das Stück, aber ich verstehe nur Blumenkohl.
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| Die Hymne an die Blume mal anders |
Samstag 8. August 26 - Kultur in Sudeyri - Act Alone
Heute ist der Hauptag am Act Alone Festival. Gleich Morgens um 9 geht es los im neuen Torfhaus der Wickinger hinten im Fjord. Da sitzen alle ums Feuer und lauschen den Texten und Liedern.
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| Das neue Torfhaus bei Sudeyri |
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| rein ins Haus ... |
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| und gemütlich am Feuer sitzen und zuhören |
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| zurück in Isafjördur |
Bevor das Programm am Nachmittag weitegeht, fahren wir nochmals nach Isafjördur zurück. Dann geht's als Erstes nochmals ins Sundlaug und dann sehen wir uns ein Zauberer Vorstellung an. Jetzt ist das Wetter wieder freundlicher und die Sonne zeigt sich nach Tagen wieder mal. Wir machen einen kleien Dorfspaziergang und fahren noch raus an eine schöne Bucht und geniessen die Sonne am Strand.
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| Zaubershow |
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| Sundlaug Sudeyri |
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| Kirkja |
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| am Hafen |
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| schöne Schichten am Fels |
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| altes Torfhaus |
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| schöner kleiner Sandstrand ... |
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| ... mit schönen Wellen |
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dieses Schaf nimmt nicht die "Unterführung" sonder kraxelt hoch und über die Strasse. (gestohlen bei Bernhild) |
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| Stadarkirkja |
Sonntag 9. August 26 - Badestrand und eine schwimmende Kuh